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Stolpersteine Simon Taube, Libe Taube, Alfred Weis und Walter Weis

Mahnmale für NS-Opfer in der Hammer Landstraße

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Die vier Stolpersteine an der Hammer Landstraße 227 in Hamburg sind ein stilles Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus. Diese kleinen, in das Straßenpflaster eingelassenen Messingplatten erinnern an Schicksale von Menschen, die während der NS-Zeit verfolgt und getötet wurden.

⚠ Symbolbild – keine Originalaufnahme

Überblick

Die vier Stolpersteine an der Hammer Landstraße 227 in Hamburg sind ein stilles Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus. Diese kleinen, in das Straßenpflaster eingelassenen Messingplatten erinnern an Schicksale von Menschen, die während der NS-Zeit verfolgt und getötet wurden.

Geschichte

Stolpersteine sind ein internationales Kunstprojekt des Künstlers Gunter Demnig, das seit den 1990er-Jahren an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Die Steine werden vor den letzten frei gewählten Wohnorten von Verfolgten verlegt und tragen Name, Lebensdaten und Schicksal eingraviert. Sie sollen Fußgänger zum Innehalten bewegen und die Erinnerung an deportierte, ermordete oder vertriebene Menschen wach halten. Hamburg verfügt über hunderte solcher Stolpersteine im Stadtbild.

Highlights

  • Vier Stolpersteine für vier NS-Opfer an einer Adresse
  • Persönliche Gedenksteine mit Namen und Lebensdaten
  • Teil des weltweit größten Kunstprojekts der Erinnerungskultur
  • Niedrigschwelliger Zugang zu Geschichtsforschung und Gedächtnis
  • Lage im Wohnviertel Hamm, wo die Opfer lebten

Besucherinformationen

Adresse
Hammer Landstraße 227, 20537 Hamburg
Tickets & Preise
Kostenlos, keine Anmeldung erforderlich
Anfahrt
Erreichbar mit U-Bahn und S-Bahn, diverse Buslinien im Hamburger Osten. Nächstgelegene Haltestellen in der Nähe der Hammer Landstraße.
Parken
Straßenparkplätze in der Umgebung vorhanden
Dauer des Besuchs
Ca. 10-15 Minuten vor Ort, längere Recherche möglich

Lage & Umgebung

Die Stolpersteine liegen in Hamburg-Hamm an der Hammer Landstraße, einem Wohnviertel im östlichen Hamburger Stadtgebiet. Die Gegend ist geprägt von Wohnbebauung und lokalen Geschäften. Der Ort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar und bietet Gelegenheit, sich mit der lokalen Geschichte und Erinnerungskultur auseinanderzusetzen.

Insider-Tipps

Nutzen Sie einen Besuch der Stolpersteine als Anlass, sich mit der Lokal- und Zeitgeschichte auseinanderzusetzen. Erkunden Sie das Viertel Hamm und die Geschichte seiner Bewohner. Viele Stadtteil-Archive und Museen bieten weitere Hintergründe zur NS-Zeit in Hamburg.

Bildergalerie

FAQ

Was sind Stolpersteine?

Stolpersteine sind kleine Gedenkplatten aus Messing, die in das Straßenpflaster eingelassen werden. Sie erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, insbesondere Juden, Roma und Sinti, politische Häftlinge, Homosexuelle und andere Verfolgte.

Wer hat die Stolpersteine erfunden?

Das Kunstprojekt wurde vom deutschen Künstler Gunter Demnig konzipiert und seit den 1990er-Jahren weltweit umgesetzt. Es ist das größte dezentrale Denkmal der Welt.

Wo kann ich mehr über die einzelnen Opfer erfahren?

Informationen zu den Opfern lassen sich oft durch Recherche in Archiven, Gedenkstättendatenbanken oder Online-Plattformen zur Stolperstein-Dokumentation finden.

Kann ich die Stolpersteine besuchen?

Ja, die Stolpersteine befinden sich frei zugänglich im öffentlichen Straßenraum. Sie können jederzeit kostenlos besichtigt werden.

Gibt es weitere Stolpersteine in Hamburg?

Ja, Hamburg verfügt über hunderte Stolpersteine an verschiedenen Adressen. Eine Übersicht und Dokumentation finden sich online in entsprechenden Datenbanken.

Wie kann ich die Stolpersteine pflegen oder unterstützen?

Viele Hamburger Bürger und Organisationen reinigen die Steine regelmäßig. Initiativen zur Erinnerungskultur freuen sich über Unterstützung und Mitgestaltung.

Weiterführende Webseiten & Blogs

Quellen & Bildnachweis

  • Stolpersteine-Datenbanken und Online-Archive
  • Hamburger Gedenkstättenstiftung
  • Lokale Geschichtsvereine und Stadtteilmuseen
  • Projektwebseite des Künstlers Gunter Demnig

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